Irish Travellers wirbeln durch NRW

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Die sogenannten Irish Travellers sorgen seit einigen Tagen für Unruhe in NRW. Viele Bürger haben sich über deren lautstarkes Verhalten beschwert. Auch hinterlassen die herumfahrenden irischen Landarbeiter überall Müll, so die Aussagen einiger Beobachter.

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Seit einigen Tagen staunen Anwohner in Kevelaer, Neuss und Düsseldorf nicht schlecht, wenn auf sie eine Karawane aus dutzenden von Wohnwagen auf sie zurollt. Es handelt sich dabei um die sogenannten Irish Travellers, eine Art eigener irischer Volksstamm, der vor allem in Irland lebt, aber auch Splittergruppen in den USA und England hat.

Die Irish Travellers zieht es gerne im August nach Deutschland, insbesondere in die Kleinstadt Kevaeler. Der Marienwallfahrtsort wird quasi über Nacht Schauplatz für die Feierlichkeiten zu Mariä Himmelfahrt. Denn wie man es von den Iren gewohnt ist, zählen auch die Irish Travellers zu überzeugten Katholiken.

Was Anwohner dabei oftmals stört: Die Irish Travellers sind nicht nur Trinkfest, sondern auch sehr laut. Und das laute Getöse empfinden viele Anwohner fälschlicherweise als aggressives Verhalten. Dabei kommt es nur ganz selten zu Konflikten wegen strafrechtlicher Vergehen mit der Polizei. Anders sieht es mit dem Thema Ordnung aus. So wie in diesem Jahr. In Kevelaer mussten zum Beispiel dutzende von Polizisten dafür sorgen, dass die Travellers die Auflagen des Ordnungsamtes einhält, und zeitgerecht ein Gelände verlassen, auf denen die Iren kampierten.

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