Camping & Campingplätze

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Ob mit dem Wohnmobil oder mit Zelt und Rucksack: Camping ist in Irland dank der mehr als 200 offiziell registrierten und meist gut ausgestatteten Campingplätze kein Problem.

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Viele Urlauber nutzen diese Reiseart gerade in den Sommermonaten. Und diese nicht nur, weil Campen meist günstiger ist, als in Hostels oder B&B`s zu übernachten.

Die meisten Campingplätze liegen in einer tollen landschaftlichen Kulisse, etwa direkt an der Küste oder an einem der vielen naturbelassenen Seen im Landesinneren.

Wann ist die beste Zeit zum Campen in Irland?

Die angenehmste Zeit zum Campen in Irland ist in den Monaten Juli bis August (Hauptsaison). In den Sommermonaten liegt die Durchschnittstemperatur bei 18 bis 20 Grad, an einzelnen Tagen klettert das Thermometer auch mal auf 25 bis 30 Grad.

Außerdem regnet es in dieser Zeit seltener. Trotz der geringeren Regenwahrscheinlichkeit sollten Sie jedoch auf regenfeste Campingausrüstung nicht verzichten. Ein wasserdichtes Zelt gehört in Irland zum A und O einer guten Camping-Ausrüstung!

Ein Mann steht vor einem Zelt und schaut in den sternenklaren Nachthimmel.

Wildes Camping ist in Irland nur in Absprache mit dem Landbesitzer erlaubt. Dafür gibt es über das ganze Land verteilt aber preisgünstige Campingplätze.

Frühjahr, Spätsommer und Frühherbst zählen unter Rucksackreisende zu den weniger geschätzten Zeiten zum Camping in Irland. Häufigerer Regen und tiefere Temperaturen schmälern den Genuss am draußen sein an manchen Tagen doch enorm.

Das Campen in der Nebensaison sollte man sich besonders gut überlegen, wenn man mit Kindern reist. An manchen Tagen wird man einfach nass bis auf die Knochen. Die ständige Nässe und aufkeimende Langweile aufgrund mangelnder Aktivitätsoptionen können die Urlaubsstimmung besonders bei Kindern schnell trüben.

Unter Wohnmobilreisende ist die Nebensaison hingegen sehr beliebt. Der Grund: Auf den Campingplätzen ist einfach weniger Betrieb, sodass man auch ganz spontan und ohne Reservierung bei den meisten Campingplätzen einen Stellplatz ergattern kann.

Tipps hinsichtlich Camping-Ausrüstung

Zelte & Schlafsäcke

Erste und wichtigste Regel für Camping in Irland: Nehmen Sie wetterfeste Campingausrüstung mit. Irland ist bekannt für seine Wetterumschwünge mit kurzen aber zum Teil heftigen Regenschauern.

Zelte sollten deshalb wirklich wasserdicht sein (Stichwort: hohe Wassersäule). Hilfreich kann es bei etwas älteren Zelten sein, diese nachträglich mit speziellen Sprays zu imprägnieren und die Nähte zu verkleben.

Wenn Ihr Zelt dicht ist, dann brauchen Sie nicht unbedingt einen wirklich wasserdichten Schlafsack. Umgekehrt sollte das Innenfutter nicht aus Material bestehen, dass Feuchtigkeit aufsaugt und lange zum Austrocknen braucht.

Dafür ist es in Irland – besonders in Küstennähe – in der Regel zu feucht. Hier haben Kunstfaserschlafsäcke* klar ihre Vorteile gegenüber Daunenschlafsäcken.

Gaskocher

Da Camping in Irland sehr beliebt ist, können Sie fast überall Kartuschen für einen Gaskocher kaufen. Geschäfte finden Sie in jedem größeren Ort, auch viele Campingplätze verkaufen Gaskartuschen.

Falls Sie einen Gaskocher mitnehmen, sollten Sie allerdings Folgendes beachten: Erkundigen Sie sich vorab, ob die Kartuschen für Ihren Gaskocher auch in Irland erhältlich sind. Das gilt besonders dann, wenn Sie mit dem Flugzeug nach Irland reisen, weil Sie im Flugzeug grundsätzlich keine Gasbehälter mitführen dürfen.

Tipp: Damit Sie keinen Stress haben, für ihren Kocher den richtigen Brennstoff zu besorgen, setzen Sie doch einfach auf einen Bezinkocher. Das Benzin erhalten Sie an jeder Tankstelle – und in puncto Kochleistung sind Benzinkocher den meisten Gaskochern überlegen.

Mein Favorit ist der MSR Whisperlite*. Der hat mich auch in Irland nie im Stich gelassen – egal wie nass es war!

MSR Whisperlite Benzinkocher
21 Bewertungen

Wieviel kostet das Campen in Irland?

Auf einem durchschnittlichen Campingplatz zahlt man für ein Zelt und zwei Personen zwischen 10 und 20 Euro. Zusatzkosten können entstehen, falls Sie einen Stellplatz für ein Auto benötigen und Strom benutzen.

Für ein Wohnmobil (engl. motorhome) beginnen die Preise bei circa 20 Euro. Auch bei Campingplätzen gilt: Je mehr Sterne umso teurer. Entsprechend zahlen Sie bei manchen Campingplätzen mit besonderem Freizeitangebot auch schon mal 40 Euro für einen Stellplatz. Stromkosten sind hier meist nicht enthalten.

Ist das Wildcampen in Irland erlaubt?

Grundsätzlich ist Wild-Campen in Irland verboten. In der Praxis sind die Menschen und viele Behörden in Irland Wildcampern gegenüber aber eher offen und freundlich. Allerdings auch nur, wenn Sie sich gewisse Verhaltensregeln halten (kein Müll liegen lassen etc.).

Am besten ist es, wenn Sie vor Ort Rücksprache mit dem jeweiligen Landbesitzer halten, ob Sie auf seinem Grund und Boden Ihr Zelt aufbauen dürfen. Damit sind Sie in der Regel auf der sicheren Seite.

Wo finde ich im Internet weitere Informationen?

Mehr Informationen zum Thema Camping in Irland finden Sie auf der Internetseite des Irish Caravan & Camping Council: www.campingireland.de. Auf der Website können Sie auch gezielt nach Campingplätzen in Irland suchen.

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